Nebitno ist ein satirisches Monodrama, das die Stellung des Schauspielers in der heutigen Gesellschaft thematisiert. Es erzählt die Geschichte archetypischer Charaktere, denen wir täglich begegnen, und die Kämpfe und Dilemmata, mit denen jeder Einzelne konfrontiert ist, der nicht Teil eines längst dysfunktionalen Systems sein will. Mittels Satire setzt sich Kerim Čutuna mit seinem eigenen Werdegang und den Menschen auseinander, die ihm dabei begegneten – von der Zusammenarbeit mit den größten bosnischen Regisseuren über die Arbeit in einer Donerhana bis hin zu algorithmischen Höhen. In einem introspektiven Text seziert er das Umfeld und die kollektive Haltung gegenüber dem Individuum. Er stellt die Frage, ob es besser ist, zu schweigen und sich zu fügen oder sich aus dem Elend zu erheben und es mit einem Kampf zu beenden – letztendlich spielt es aber keine Rolle.