Don Quijote

Next Liberty

Don Quijote -  © Stella

Infos zur Produktion

Von Rittern, Eseln und anderen traurigen Gestalten

von Bernhard Studlar

"Ihr seid sicher, dass wir auf dem richtigen Weg sind?“ – „Nein.“
Er hat das nötige Rüstzeug zur Illusion und sein tugendhaftes Herz am richtigen Fleck: Don Quijote von der Mancha, der Ritter von der traurigen Gestalt. Beharrlich, unbeirrbar und unerbittlich, tritt er in Begleitung seines Nachbarn, Freund und treuen Knappen Sancho Panza eine abenteuerliche Reise an. Und noch bevor die beiden am Ziel sind, wird ihre „Geschichte“ zu Literatur und die beiden werden gefeiert wie Helden. Doch Moment, was ist eigentlich das Ziel dieser Reise? Worin liegt der Sinn dieser Abenteuer? Und: In welchem Jahrhundert leben wir denn?

Dank seiner wunderbar fantastischen Einbildungskraft stolpert der aus der Zeit gefallene Ritter von einem Abenteuer in das nächste. Tollkühn und nie ohne Schaden zu nehmen, verteidigt er nicht nur ein Wirtshaus gegen ein „Heer“ aus Schafen, kämpft gegen Windmühlen die vor seinen Augen zu Riesen werden und erobert die Rasierschüssel des …, ähm, den Helm des Mambrin, nein, er befreit auch – wie es sich für einen wahren Ritter gehört seine Geliebte. Mit seiner ungewöhnlichen Vorstellung der Wirklichkeit und seinen Ideen stößt Don Quijote abwechselnd auf Bewunderung und Staunen, auf Unverständnis und Ablehnung. Jedoch beteiligen sich alle aus den unterschiedlichsten Gründen am Spiel von Illusion und Wirklichkeit. Mit Don Quijotes Berühmtheit kommt zunehmend wieder Leben in die Menschen, die bisher in der Tristesse der Mancha ihr Dasein fristeten. Ja, alle großen Abenteuer beginnen vielleicht im Kopf, aber wer sagt denn, dass sie auch dort bleiben müssen? Also: Was ist nun wirklich die wirkliche Wirklichkeit?

Ohne Zweifel gehören Miguel de Cervantes Don Quijote von der Mancha und sein treuer Knappe Sancho Panza zu den größten Gestalten der Weltliteratur. Bernhard Studlar hat diese Geschichte, die vor über 400 Jahren in die Welt geschrieben wurde, für die Bühne bearbeitet. Begleitet von pointiertem Witz, Schrägheit und einem Hang zum Absurden erzählt er von einem Idealisten, der nicht mehr und nicht weniger vorhat, als die Welt zu retten.

Inszenierung: Daniel Doujenis
Ausstattung: Vibeke Andersen
Video: Roland Renner
Musik: Reinhold Kogler

Aufführungsrechte: henschel Schauspiel Theaterverlag Berlin

Vorstellungen

Termin Spielst├Ątte/Ort/Vermerk Kartenpreise Tickets
24. Februar 19:00 Uhr Theater Akzent

Bilder

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